Action - Action Thriller Horror |
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In der Kategorie Action haben wir 2 Artikel für Sie.
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DVD Hypersonic Herst.-Artikelnr.: EAN: 4020974150019 |
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DVD Girls Fight Tonite Herst.-Artikelnr.: EAN: 4020974153584 |
9,67 € aktuelles Angebot inklusive Versandkosten und MwSt. |
Als amerikanische Zeitungsverleger gegen Ende des 19. Jahrhunderts damit beginnen, ihren Sonntagsausgaben Bildergeschichten beizulegen, um ihre Leser zu unterhalten, ist nicht abzusehen, dass sie damit das Zeitalter einer völlig neuen Kunstform einleiten. Schon bald werden die Geschichten länger und ernsthafter, spannend erzählte Abenteuer laufen den bis dahin kurz gehaltenen, lustigen Cartoons den Rang ab. Ein großer Erfolg ist Hal Fosters zeichnerische Adaption des Groschenromans TARZAN. Das Publikum verlangt nach mehr; Foster erschafft seinen eigenen Helden, PRINZ EISENHERZ, der mit seinem unverwechselbaren Äußeren bereits auf die späteren Superheldenkostüme hindeutet. Ist der Prinz von Thule als Ritter der Tafelrunde noch ganz klassischer Held, tritt – oder besser: fliegt – nur ein Jahr später der Vater aller Superhelden auf die Bildfläche: SUPERMAN, der bereits auf dem Titelblatt seines ersten Magazins verheißungsvoll mit einem Auto jongliert und die Herrenmode um Ganzkörperstrumpfhosen bereichert. Der nachfolgende Superheldenboom bringt nicht nur Heerscharen neuer Helden hervor, sondern auch eine Vielzahl frischer Interpretationen von bereits etablierten Figuren. Weil eine einzige Welt die vielen Ideen der unterschiedlichen Autoren nicht fassen kann, geht man dazu über, Parallelwelten zu erschaffen, in denen ein und derselbe Held seine Abenteuer immer wieder neu und auf andere Weise erleben kann – das Multiversum ist geboren.
Vom Papier zu Leinwand - Comicverfilmungen
Der Erfolg des jungen Mediums Comic rührt nicht von ungefähr, verbindet es doch das menschliche Grundbedürfnis nach guten Geschichten mit dem Verlangen nach Visualisierung – gerne auch in Form von bunter Action. Vom Comic zum Film ist es deshalb nur ein kleiner Schritt, der sich aber insbesondere auf dem Gebiet der Superhelden als schwierig erweist, weil deren außerordentliche Taten und Talente ein hohes Aufkommen an Spezialeffekten erfordern – einer der Gründe, weswegen der Film zum Comic häufig in der Kategorie Action zu finden ist.
Batman – Von quietschbunt zu Gothic-Action
Dieser Herausforderung muss sich auch Supermans berühmtester Nachfolger stellen, Batman, der Millionenerbe Bruce Wayne, der den gewaltsamen Tod seiner Eltern rächen möchte und im Fledermauskostüm den Moloch Gotham City vor dem Verbrechen schützt. Das quietschbunte Pop-Spektakel BATMAN HÄLT DIE WELT IN ATEM überträgt die Bildästhetik des Comics bis hin zur Lautmalerei so konsequent auf die Leinwand, dass der Zuschauer jeden Augenblick eine aufpoppende Sprechblase erwartet. Wesentlich ernster zur Sache geht es zwanzig Jahre später in Tim Burtons düsterem Gothic-Märchen BATMAN, in dem Michael Keaton ein eindrucksvoller Spagat gelingt zwischen lebensfernem Tagträumer und entschlossenem Kämpfer gegen Mörderclown Joker (Jack Nicholson). Für BATMANS RÜCKKEHR sorgt Danny De Vito als grotesker Pinguinmann an der Seite von Michelle Pfeiffer, die im engen Lederdress eine atemberaubende Catwoman verkörpert. In weiteren Fortsetzungen geben sich Hollywoodstars die Klinke in die Hand: Jim Carrey, Tommy Lee Jones, George Clooney und sogar Arnold Schwarzenegger, der als Eiswalze Mr. Freeze Gotham City auf den Gefrierpunkt bringt. Der bisher größte Erfolg gelingt Christopher Nolan mit BATMAN BEGINS, einer zwar Action-geladenen, aber dennoch erstaunlich realistischen Interpretation des diesmal von Christian Bale gespielten Superhelden. In der Fortsetzung THE DARK KNIGHT macht Heath Ledger aus der überdrehten Comic-Figur Joker einen gnadenlos glaubwürdigen Psychopathen mit weißem Make-up, eine Leistung, die ihm posthum den Oscar einbrachte. THE DARK KNIGHT RISES zeigt Batman endgültig als gebrochenen Helden, der mindestens ebenso sehr gegen sich selbst kämpfen muss wie gegen seine Widersacher.
X-Men –Die Außenseiter
Realismus und zerrissene Helden gibt es allerdings nicht erst seit Christopher Nolans gefeierter Batman-Trilogie. Stan Lee erschafft einen ganzen Kosmos problembeladener Superhelden, zu denen auch die X-MEN gehören, eine Gruppe hochbegabter Mutanten, die von der Gesellschaft aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten ausgegrenzt werden. Patrick Stewart versammelt als Professor Xavier die Verfemten, zu denen der klauenbewehrte Wolverine (Hugh Jackman) und die Wettergöttin Storm (Halle Berry) gehören, und führt sie in den Kampf gegen Magneto (Ian McKellen), einen verbitterten Holocaust-Überlebenden, der die Menschen für ihre Intoleranz bestrafen will.
Spider-Man – Der Bodenständige
Ebenfalls aus der kreativen Feder Stan Lees krabbelt SPIDER-MAN, der Physik-Student Peter Parker, der durch den Biss einer radioaktiven Spinne Superkräfte erhält und seitdem nicht nur gegen eine Schar bunter Schurken zu kämpfen hat, sondern sich auch mit Geldsorgen, Arbeitslosigkeit und Beziehungsproblemen auseinandersetzen muss. Tobey Maguire spielt den Spinnenmann in drei Filmen unter der Regie von Sam Raimi so erfolgreich, dass bereits kurz nach Abschluss der Trilogie eine Neuverfilmung mit Andrew Garfield in Angriff genommen wird.
Iron Man und The Avengers – Action pur
Politische Bezüge finden sich auch bei einer weiteren Kreation Stan Lees, IRON MAN. Der Rüstungsindustrielle Tony Stark (Robert Downey, jr.) wird während einer Waffenpräsentation in Afghanistan von Terroristen entführt und kann sich nur mithilfe einer selbst gebauten Flugrüstung befreien; fortan überdenkt er seine fragwürdige Geschäftspolitik und stellt sich gegen seine alten Verbündeten. IRON MAN bildet zusammen mit mehreren anderen Comicverfilmungen, zu denen Kassenschlager wie THOR, DER UNGLAUBLICHE HULK und CAPTAIN AMERICA zählen, das ambitionierte Großprojekt THE AVENGERS, ein Superhelden-Crossover.
Klassiker aus Frankreich
Einzige europäische Bastion gegen die amerikanische Comicmacht ist Frankreich. Neben zwei wunderbar altmodischen Umsetzungen von TIM UND STRUPPI (aktuell neu verfilmt von Steven Spielberg) kämpfen dort LUCKY LUKE, der Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten (charmant: Jean Dujardin) und der unverwüstliche Gallier ASTERIX um die Gunst der Zuschauer – Letzterer natürlich gemeinsam mit seinem dicken Kumpel OBELIX, der schon vier Mal in ganzer Leibesfülle von Frankreichs Superstar Gérard Depardieu auf die große Leinwand gewuchtet wurde.









